Afrika 2005: Making of

Nach den beiden Reisen nach Neuseeland und den Berichten, die ich danach geschrieben habe, ist es bei dieser dritten größeren Fahrt schon eine kleine Tradition geworden, wieder Tagebuch zu führen und dieses hinterher zu veröffentlichen.

Die Rahmenbedingungen haben sich gegenüber dem letzten Mal nicht großartig geändert. Die technischen Details sind identisch geblieben und am besten im Making Of des NZ-Reiseberichts von 2004 nachzulesen. Für die Ungeduldigen nochmal die Gerätschaften: Die verwendete Kamera ist eine Canon ixus 430. Im letzten Jahr habe ich noch enthusiastisch über die preiswerten Akkus für die Kamera von Drittherstellern geschrieben. Diese haben sich bei dieser Reise nicht bewährt. Die Kapazität hat kaum für dreißig Bilder gereicht. Vermutlich sind sie nur brauchbar, wenn sie neu sind. Nach einem Jahr lohnt es sich kaum, sie mitzunehmen.

Die Fotos habe ich unterwegs mithilfe des Belkin Card Readers auf meinen Apple iPod übertragen. Diese Technik hat sich im zweiten Jahr hervorragend bewährt und ist trotz der geringen Geschwindigkeit des Kartenlesers ein zuverlässiges Verfahren, um die Anschaffung vieler Speicherkarten oder das Brennen von CDs vor Ort zu umgehen.

Die Einträge habe ich wieder in einem Moleskine Notizbuch niedergeschrieben. Beim nächsten Mal werde ich allerdings wieder versuchen, die Texte direkt auf dem PC zu verfassen, da das Schreiben von Hand sehr langsam ist und meine Motivation oft gering war, mich abends noch hinzusetzen und eine Stunde zu schreiben.

Eine große Neuerung gegenüber der letzten Reise war die Erfahrung, mit einem GPS Empfänger unterwegs zu sein. Angespornt durch Google Earth und die GPS Spielereien von Adam Curry, von denen er im Sommer 2005 in seinem Podcast "Daily Source Code" berichtet hat, wollte ich das auch mal ausprobieren. Kurz vor der Reise habe ich mir einen Garmin eTrex gekauft, ein Einsteigergerät für den Outdoor Bereich. Mit diesem Gerät habe ich praktisch alle Touren, die ich gemacht habe, aufgezeichnet und tageweise als Tracks gespeichert. So ist es nun möglich, die Fahrten sehr schön in einem Programm wie Google Earth nachzuvollziehen und die Fotos genauen Koordinaten zuzuordnen. Hierfür habe ich bei einem schönen Foto einen Wegpunkt gesetzt und diesen nach der Nummer des Fotos benannt.

Neben dieser Dokumentation hat der GPS Empfänger gute Dienste bei Wanderungen und Autofahrten geleistet. Es ist zwar wieder ein Gerät mehr im Elektronikzoo, aber ich möchte es bei zukünftigen Reisen nicht vermissen.

Unterwegs hat mir das Programm gpsbabel gute Dienste geleistet, wenn es darum ging, die Daten aus dem GPS Gerät herutnerzuladen. Der Speicher des eTrex ist zwar groß genug für mehrere Tageswanderungen, aber ganze drei Wochen hält er auch nicht durch.


Copyright (c) 2005 Alexander (reiseberichte@barmblognord.com).
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